Kleine Chronik des Ortsvereins Dettingen-Wallhausen

Dezember 1962
Fritz Weißhaupt wird zum Bürgermeister der Gemeinde Dettingen gewählt.

März 1963
Amtsantritt von Bürgermeister Fritz Weißhaupt.

August 1963
Fritz Weißhaupt gründet mit 7 weiteren Mitgliedern den SPD-Ortsverein Dettingen. 1. Vorsitzender wird Fritz Weißhaupt.

April 1964
Fritz Weißhaupt wird in Kreistag und Kreisrat gewählt.

Oktober 1968
Die Ortsvereinsmitglieder Dr. Hildegard Striedter und Albert Griesmeier werden für 6 Jahre in den Dettinger Gemeinderat gewählt.

April 1970
Fritz Weißhaupt gibt den Vorsitz des Ortsvereins ab. Sein Nachfolger wird Helmut Gloger; der Ortsverein hat 30 Mitglieder.

Juni 1970
Der Ortsverein fordert die Wähler zu einem "Ja" bei der Abstimmung über den Weiterbestand des Landes Baden-Württemberg auf.

Dezember 1970
Fritz Weißhaupt wird für weitere 12 Jahre von 94% der Wähler als Bürgermeister der Gemeinde Dettingen wieder gewählt.

Oktober 1971
Bei den Kommunalwahlen wird Helmut Gloger mit der höchsten Stimmenzahl aller Kandidaten in den Dettinger Gemeinderat gewählt.

April 1972
Die Gemeinderätin und 2. Vorsitzende des Ortsvereins, Dr. Hildegard Striedter verstirbt nach längerem Leiden im Alter von 41 Jahren. 
Landtagskandidat Fritz Weißhaupt erzielt ein sehr gutes Wahlergebnis, verpasst allerdings knapp den Einzug ins Landesparlament.

November 1972
Die Bundestagswahlen bringen als Nebeneffekt (Willy Brandt) eine Steigerung der Mitgliederzahl auf 54.

April 1973
Fritz Weißhaupt wird wieder in den Kreistag gewählt.

Juni 1973
Der Ortsverein unterstützt mit Nachdruck die Forderung der großen Mehrheit der Einwohner, an Stelle der Eingemeindung in die Stadt Konstanz die Bildung einer Einheitsgemeinde für den mittleren Bodanrück mit den beiden Kernorten Dettingen und Allensbach.

Herbst 1973
Der Ortsverein kämpft mit allen Kräften gegen die drohende Eingemeindung.

Januar 1974
Am 19. Januar 1974 werden auf Antrag von Rudi Baumhardt erneut Neuwahlen durchgeführt. Helmut Gloger ist weiterhin Vorsitzender. 91,2 Prozent der Dettinger Wählerinnen und Wähler stimmen gegen die Eingemeindung nach Konstanz.

März 1974
Der Landtag von Baden-Württemberg beschließt die Eingemeindung von Dettingen.

April 1974
Die Gemeinde Dettingen erhebt Klage gegen den Eingemeindungsbeschluß beim Staatsgerichtshof Baden-Württemberg.

Oktober 1974
Fritz Weißhaupt wird mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.

November 1974
Unser Mitglied Claus Egner verstirbt nach kurzer Krankheit im Alter von 44 Jahren.

März 1975
Der Staatsgerichtshof lehnt die Klage der Gemeinde gegen die Eingemeindung nach Konstanz ab.

April 1975
Dettingen wird Teilort von Konstanz und verliert damit seine Selbständigkeit.

Juni 1975
Bei den Kommunalwahlen wird die SPD stärkste Fraktion im Ortschaftsrat mit 6 Sitzen (CDU 4, FWG 4). Gewählt wurden Helmut Gloger, Albert Griesmeier, Roland Schöner, Dagmar Bargel, Horst Döpner, Dr. Fritz Kübler. Helmut Gloger ist außerdem als Stadtrat in Konstanz gewählt.

Dezember 1975
Der Ortschaftsrat und 2. Vorsitzende des Ortsvereins, Prof. Dr. Fritz Kübler nimmt einen Ruf an die Universität Frankfurt an. Sein Nachfolger im Ortschaftsrat wird Ulrich Beck.

Januar 1976
Roland Schöner löst Helmut Gloger, der als Stadtrat und Ortschaftsrat mit vielen anderen Aufgaben betraut ist, als 1. Vorsitzenden des Ortsvereins ab.

Dezember 1976
Nr. 1 der SPD – Ortsteilszeitung "Ortsgespräch" erscheint.

Sommer 1977
Die geplanten Straßenbauten um Dettingen und Wallhausen führen zu kontroversen Diskussionen im Ortsverein. Eine Bodanrück-Autobahn wird einhellig abgelehnt.

Oktober 1978
Bundes-Justizminister Hans-Joachim Vogel besucht anlässlich einer Pressekonferenz in Dettingen den Ortsverein.

August 1979
Dr. Ludwig Krapf, bisher "Chefredakteur" des "ortsgesprächs" wurde Kulturreferent der Stadt Fellbach. Beim "Ortsgespräch" wird Klaus Burger sein Nachfolger.
Im Alter von 54 Jahren verstirbt überraschend unser Mitglied Peter Schätzel.

Oktober 1979
Fritz Weißhaupt und Helmut Gloger werden in den Kreistag gewählt.

Juni 1980
Die Kommunalwahlen bringen für den Ortsverein hervorragende Ergebnisse: 7 Sitze für die SPD im Ortschaftsrat gegenüber 6 (CDU 5, FWG 1). Gewählt werden alle bisherigen SPD-Ortschaftsräte; neu in der Fraktion ist Beate Broghammer.
Helmut Gloger und Roland Schöner werden außerdem zu Konstanzer Stadträten gewählt.

Oktober 1980
Herr Aster vom Planungsamt Konstanz stellt die Radwegeplanung der Stadt Konstanz vor. Das Thema war seit längerem Gegenstand der Diskussionen im OV.

Januar 1981
Plötzlich und unerwartet verstirbt unser Mitglied Rudi Baumhardt im Alter von 53 Jahren.

September 1981
Der Ortsverein lehnt den Ausbau der K 6172 wegen der Gefahr zu hohen Verkehrsaufkommens durch die Ortschaft einstimmig ab.

Februar 1982
"Ortsgespräch" erscheint als Jubiläumsausgabe zum 25. Mal.

März 1983
Fritz Weißhaupt feiert 60. Geburtstag und 20 jähriges Jubiläum als Bürgermeister und Ortsvorsteher von Dettingen. Seine Amtszeit als Ortsvorsteher wird bis Hebst 1984 verlängert.

September 1983
Der SPD-Ortsverein feiert sein 20-jähriges Bestehen. Er hat 52 Mitglieder. Er bringt zu diesem Anlass einen Jubiläumskalender 1984 mit historischen Bildern von Dettingen-Wallhausen heraus. Anwesend ist auch der Landesvorsitzende Ulrich Lang.

Dezember 1983
Der neue Baubürgermeister in Konstanz, Ralf-Joachim Fischer und seine Ehefrau Gundula werden Mitglieder im Ortsverein.

Januar 1984
Der Ortsverein wendet sich energisch gegen Eingriffe in die Landschaft durch zusätzliche Straßenneubauten und -ausbauten (L220, K6172).

Februar 1984
Roland Schöner wird zum 4. Mal als Vorsitzender des Ortsvereins wiedergewählt. Der Ortsverein zählt 57 Mitglieder. Die Mitglieder befassen sich erstmals mit dem Landschaftsplan.

Oktober 1984
Die Kommunalwahlen brachten für den Ortsverein folgende Ergebnisse: 
Ortschaftsrat: Gewählt Fritz Weißhaupt, Helmut Gloger, Albert Griesmeier, Roland Schöner, Dagmar Bargel, Heidi Schmidt.
Gemeinderat Konstanz: Helmut Gloger, Roland Schöner.
Kreistag: Fritz Weißhaupt, Helmut Gloger.

Oktober 1985
Der Ortsverein beantragt erfolgreich die Einführung von Tempo 30-Zonen in der Ortschaft. Der Ortsverein lehnt die vor allem von Allensbach geforderte Hochspannungstrasse (seeferne Trasse) für die B33 neu ab und fordert das Festhalten an der Südtrasse.

Januar 1986
Fritz Weißhaupt tritt nach 12 Jahren als Bürgermeister und 11 Jahren als Ortsvorsteher aus gesundheitlichen Gründen in den Ruhestand.

Mai 1986
Der Ortsverein initiiert ein Kulturkonzept für Dettingen und ist bei der Umsetzung maßgebend beteiligt.

Dezember 1986
Ortschaftsrat, Stadtrat und Kreisrat, Rektor Helmut Gloger ist seit 20 Jahren sehr erfolgreich Dirigent von Kirchenchor und Männergesangverein Dettingen-Wallhausen.

Oktober 1987
Die 50. Ausgabe von Ortsgespräch erscheint mit einem Grußwort von Dr. Hans-Joachim Vogel, dem Vorsitzenden der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands.

November 1987
Bürgermeister a. D. Fritz Weißhaupt verstirbt nach längerer Krankheit im Alter von 64 Jahren.

November 1989
Bei den Kommunalwahlen wieder ein großer Erfolg für den Ortsverein.
In den Ortschaftsrat wurden gewählt: Albert Griesmeier, Helmut Gloger, Dagmar Bargel, Roland Schöner Edeltraut Burgert, Heinz Miebs, Beate Broghammer
Gemeinderat: Helmut Gloger, Roland Schöner

Dezember 1989
Albert Griesmeier zum Ortsvorsteher gewählt.

März 1990
Willi Schulte wird neuer Vorsitzender des Ortsvereins.

Mai 1992
Helmut Gloger wird in Würdigung seines langjährigen kulturellen und kommunalpolitischen Wirkens in der Ortschaft und der Stadt Konstanz mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.

März 1994
Willi Schulte wird als Vorsitzender des Ortsvereins wiedergewählt.

Juni 1994
Bei den Wahlen zum Ortschaftsrat wurden für die SPD gewählt: Albert Griesmeier, Helmut Gloger, Dagmar Bargel, Edeltraut Burgert, Roland Schöner, Hans-Joachim Weber.
In den Gemeinderat wurden gewählt: Helmut Gloger, Roland Schöner, Hans-Joachim Weber.

August 1994
Ortschaftsrätin Edeltraut Burgert ist im Alter von 48 Jahren einer schweren Krankheit erlegen.

September 1994
Albert Griesmeier als Ortsvorsteher wiedergewählt.

Dezember 1995
Vorstandsmitglied und langjähriger Ortschaftsrat Horst Döpner verstirbt im Alter von 66 Jahren.

Februar 1996
Mit der Jubiläumsnummer 75 ist die SPD-Ortsteilzeitung Ortsgespräch nun im zwanzigsten Jahr.

August 1998
Gisela Reitzammer-Maier ist neue Vorsitzende des Ortsvereins.

Oktober 1999
Bei den Wahlen zum Ortschaftsrat wurde für die SPD gewählt: Albert Griesmeier, Helmut Gloger, Monika Illg, Jens Bodamer, Heidi Kolb. Monika Illg konnte als städt. Bedienstete (Schulsekretärin) ihr Mandat nicht annehmen. Nachrücker war Arnfried Leifert.
In den Gemeinderat wurden wiedergewählt: Helmut Gloger, Hans-Joachim Weber, Roland Schöner.

November 1999
Albert Griesmeier als Ortsvorsteher wiedergewählt.

Mai 2002
Der langjährige Ortschaftsrat Ulrich Beck verstarb nach längerer Krankheit im Alter von 67 Jahren.

Mai 2003
Ortsgespräch Nr. 100 erscheint. SPD-Landesvorsitzende Ute Vogt und Oberbürgermeister Horst Frank nehmen als Ehrengäste am Festakt teil.

Oktober 2003
Anlässlich seines Ausscheidens aus dem Gemeinderat der Stadt Konstanz wird Helmut Gloger der Ehrenring der Stadt Konstanz verliehen. Helmut Gloger gehörte dem Gemeinderat seit 1975 ununterbrochen an.

Juni 2004
Bei den Wahlen zum Ortschaftsrat wurden für die SPD gewählt: Jens Bodamer, Alfred Reichle, Ernst (gen. Tino) Bargel, Marina Mollenhauer.

September 2004
Die beiden kommunalpolitischen Urgesteine Helmut Gloger und Albert Griesmeier ziehen sich nach über 30 Jahren Mitgliedschaft in Gemeinderat und Ortschaftsrat aus der offiziellen Kommunalpolitik zurück.

Oktober 2005
Albert Griesmeier wird mit dem Bundesverdienstkreuz und Helmut Gloger mit der Goldenen Ehrennadel des Deutschen Städtetages ausgezeichnet.

Dezember 2005
Helmut Gloger verstirbt überraschend kurz nach seinem 67. Geburtstag.

Februar 2006
Das langjährige Mitglied Werner Peilicke ist im Alter von 74 Jahren verstorben.